INN6

ENTWERFEN PROJEKT 1 im 6. Semester
Dozenten > PROF. DENISE DIH
24.10.2014


EIN PERFEKTER TAG AM SEE SS 2015

Wir befinden uns an einem der schönsten Badeseen des bayerischen Voralpenlandes, in Baierbach am Simssee. Die Aufgabe des SS 2015 bestand darin, für einen perfekten Tag am See eine schwimmende Badeinsel nicht nur konzeptionell zu entwerfen sondern auch als Prototypen zu bauen und in der Abschlussveranstaltung des Projekts einem realen Schwimmtest zu unterziehen. Der Kiesstrand der Badestelle und der flache Zugang zum Wasser bieten ideale Bedingungen für den Stapellauf, hier können die Material- und vor allem die Schwimmeigenschaften der beiden Badeinseln in einem 1:1 Versuch auf Herz und Nieren geprüft werfen.


BADEINSEL 1  > geschlaucht <





BADEINSEL 2   > verkorkt <





FLUSSBAD BERLIN SS 2014

Der Kupfergraben an der Museumsinsel, ein ungenutzter Seitenarm der Spree, wird vom Bodemuseum bis zum Schlossplatz über breite Freitreppen als 700 Meter langes Schwimmbecken frei zugänglich gemacht. realities:united, ein junges, berliner Büro für Architektur und Kunst, verfolgt diese Utopie bereits seit vielen Jahren, nun scheinen die Sterne für eine Umsetzung glücklich zu stehen.

Der Global Holcim Award, ein hochdotierter Architekturpreis wurde 2011 mit dieser Fiktion gewonnen, einem Preis, der für nachhaltige Bau- und Infrastrukturvorhaben vergeben wird! Dieses Projekt vereint die Berliner, Fans und Förderer des Flussbads sind quer durch alle Parteien und Gremien vertreten, nun hat sich ein Verein mit großem Enthusiasmus dieser Vision verschrieben. Die Aufgabe im SS 2014 besteht darin, das Flussbad Projekt in Berlin bekannter zu machen.


EVANGELISCHE CHRISTUSGEMEINDE HAßLOCH SS 2013

In keiner anderen Bauaufgabe steht der Raum, die Atmosphäre, die Aura, so zentral im Fokus wie in einem Sakralbau. Kirchenbauten haben im letzten Jahrhundert stark an Bedeutung verloren, Museen und Autohäuser scheinen die Funktion der Gotteshäuser abgelöst zu haben und Rückbau bzw. Umnutzung sind die neuen Aufgaben in diesem Tätigkeitsbereich. Dennoch sind in den letzten Jahren einige bemerkenswerte Neubauten entstanden.

 

Eine Kirchengemeinde in der Pfalz wächst ebenfalls, entgegen aller allgemeinen Trends. Die Aufgabe im SS 2013 besteht darin, basierend auf einem genehmigungsfähigen Vorentwurf, das Gebäudeensemble, bestehend aus einem sanierten Bestandsgebäude, dem Sakralbau und einem autarken Jugendhaus, innenräumlich zu vertiefen. Insbesondere in Hinsicht auf Materialität und Licht.














DER TRANSITORISCHE RAUM SS 2012

Ein Raumgefüge ist nicht in fragmentierten Teilräumen denkbar, sondern als interaktiver Komplex heterogener Faktoren. Der Erschließungsraum stellt dabei eine der wesentlichen Schnittstellen dar und ist damit ein aktiv genutzter Zwischenraum, der das Aufeinandertreffen, Überkreuzen oder Nebeneinander von unterschiedlichsten Protagonisten einbezieht. Dieser transitorische Raum ist im Kern öffentlich und kommunikativ zu charakterisieren. Ein Gebäude ist nicht nur als rein funktionale Struktur zu verstehen sondern gleichzeitig ein Spiegel der inneren Interessen und Verhältnisse. Dem Entwurf wird eine Analyse der komplexen Nachbarschaften und Wechselwirkungen im transitorischen Gefüge voraus gehen.

In diesem Sinne sollen die Räume der Ingenieurkammer Baden-Württemberg aktiviert werden. Eine Exkursion nach Stuttgart ist obligatorisch und wird von der Ingenieurkammer getragen.


STADTOASE SS 2011

Das Projekt wurde von der Institution „STADTOASEN Rosenheim" initiiert, einem Pilotprojekt des vom Bund geförderten Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau". Aktionsraum sind Stadtbrachen und Restflächen, die in Zusammenarbeit mit Jugendlichen temporär besetzt und bespielt werden. Konkretes Vorhaben ist, den Garten der Städtischen Galerie Rosenheim als innerstädtische Oase erlebbar zu machen und in das Bewusstsein der Bewohner zu rücken. Besonderes Anliegen der Galerie ist, Jugendliche der im direkten Umfeld der Galerie liegenden Schulen anzusprechen.

Die Städtische Galerie Rosenheim, 1935-1937 im Nationalsozialismus als Ausstellungsgebäude errichtet, bildet mit dem Stadtarchiv, verbunden über einen Galeriegarten, ein Ensemble, das in der Stadt Rosenheim eine feste Institution bildet, sich jedoch einem größeren Publikum verschließt. Aufgabe ist, dem Ort eine Aufenthaltsqualität als zu geben, die über die Qualität als Ausstellungsort hinaus geht. Vielfältigste Nutzungserweiterungen sind denkbar, von der mobilen Küche bis zum Trauungssaal ist alles möglich. Es ist ein Gesamtkonzept für die Galerie zu erarbeiten, das sämtliche Anforderungen, wie Museumsshop, Café, Büro ebenso wie Sanitäre Anlagen und Garderobe berücksichtigt. Erweiterungsflächen, begehbare Depots und Museumspädagogik sind weitere Themen. Das Projekt mündet in einem 1:1 Objekt, das im Rahmen eines Workshops vor Ort realisiert wird.