»Park and Charge«Plakat

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Dozenten > PROF. KILIAN STAUSS
15.10.2013


Park and Charge! Nach dem verhehrenden Atomreaktor-Unglück in Fukushima, Japan, im Früjahr 2011 führten Prof. Kilian Stauss und der Lehrbeauftragte Thomas Hanzalik im Sommersemester 2011 die Stu­dierenden der Fakultät Innenarchitektur im 4. Semester an die Thematik der Energiewende in Deutschland heran. In Zusammenarbeit mit der Elektro Kreuzpoitner GmbH, Burghausen, wurde ein Forschungsprojekt aufgesetzt, mit dem untersucht werden sollte, wie kleinere Windkraftwerke in die Architektur von Wohn- und Gewerbebebauung in­tegriert werden können. Das Ziel der Erzeugung von elektrischem Strom durch Windkraft an diesen Standorten ist es, für die zukünftige Elektromobilität neue Ladestationen anzubieten, die das Aufladen der
Batterien von Elektro-Autos, Pedeleks, Elektro-Motorrädern häufig ermöglichen, am besten bei jedem Parkvorgang, sei es am Arbeitsplatz oder zu Hause. Es kristallisierte sich schnell heraus, daß der Bautyp der freistehenden Garage, der sich aus der ehemaligen Remise zur Unterstellung von Pferden und Kutschen entwickelt hat, für die Platzierung eines Windrotors fern vom Haus großes Potential bietet. Allerdings muß dieser Bautyp dafür struktural und formal komplett verändert werden. Am Ende entstanden oft eher vertikale, turmähnliche Strukturen, die vor allem dem Rotor eine gute Statik bieten. Platz zum Unterstellen der Fahrzeuge bieten diese Gebäudeformen allemal. Die Formen folgen nun eher dem Wind und der Energie, weniger dem Auto. Lokale und unabhängige Energieerzeugung ist ein Teil der Energiewende.  
MEDIEN:
Plakat_Park_and_Charge.pdf