ALMHÜTTENDORF

PROJEKT 2 7. SEMESTER WS 2018/19
Dozenten > PROF. DENISE DIH
30.09.2018


Die Betreiber der kleinen Almhütten im Achental haben Großes vor! Sie verstehen ihr Festivalgelände, das sie günstig von einem Bauern pachten, als Experimentierplattform für neue Wohnformen. Begonnen hat alles mit einer Alternative für Festivalgäste, die ein wenig mehr Komfort erwarten als ein Zelt auf einer Wiese. Die 17 hölzernen Hütten, die wie eine kleine Herde beieinander stehen, sind gar nicht so verwachsen mit dem Fleckchen Erde sondern können tatsächlich auf Wanderschaft gehen. Sie sind wie ein Tiny House entsprechend der Straßenverkehrsordnung dimensioniert, für den Transport können sie ihre Dächer über simple Scharniere an den Sparren einklappen. Diese großen Dachüberstände sorgen aber auchfür ausreichend Verschattung an heißen Sommertagen und gemeinsam mit der Hinterlüftung der Dachebene wird mit einfachsten Mitteln ein angenehmes Raumklima erzeugt.

 

Die Herausforderung des Projekts besteht darin, für das Almhüttendorf an diesem landschaftlich besonderen Ort, neue Inhalte zu definieren. Dies können Gemeinschaftsbereiche sein, wie neue Sanitär- und Küchenbereiche, überdachte Aussenflächen für Regentage oder eine Aussichtsplattform zum Chiemsee, aber auch neue Unterkünfte sollen hinzukommen.


COCOON von Susanne Kunz

Das Projekt COCOON fügt sich ganz nach seinem Vorbild (Raupen-Gemeinschafts-gespinst) in die Geometrie des Baumes ein. Innerhalb der Kokons sind die Besucher geschützt, doch eins mit der sie umgebenden Natur.