Baudenkmalpflege I Bauen im Bestand

WEITERBAUEN - STRATEGIE+KONZEPT
Dozenten > PROF. FRANZ ROBOLD
09.08.2008


Die Diskussion um das ‚Weiterbauen‘ ist vielfach und wird sehr unterschiedlich und zumeist wenig methodisch geführt. Nicht selten steht der Designwert oder die isolierte Einzellösung im Vordergrund.
Ort und Kontext als grundsätzliche Referenz für jeden baulichen Eingriff werden oft vernachläßigt und nicht thematisiert.

Bauen im Bestand ist ein Nebeneinander von Alt und Neu, es entsteht ein Diaolog von heute und gestern.
Ein komplexes, vielschichtiges Zusammenwirken von vorhandener Bausubstanz, der Interpretation des Raumprogrammes, seiner architektonischen und innenräumlichen Qualitäten und seinen konstruktiven Lösungen entsteht.
Neue Architektur im historischen Kontext erfordert in ganz besonderer Weise analytisch Strategien zu entwickeln um in der Auseinandersetzung von Alt und Neu ein schlüssiges Ensemble entstehen zu lassen.



Zu ergänzenden Vorlesungen bedienen wir uns folgender Arbeitsmethodik, um zu einer schlüssigen und vollständigen Gesamtdokumentation zu gelangen.

1. Recherche

Der Begriff Recherche (franz.: rechercher: suchen nach) meint ernsthafte Informationsbeschaffung, also professionelle Suche nach Informationen. Ziel ist das Zusammentragen wissenschaftlicher Grundlagen durch Recherche der in Literatur, Fachzeitschriften und Publikationen auffindbaren Informationen.

2. Analyse und Bewertung

Im Rahmen der Analyse untersuchen wir die Ergebnisse aus der Recherche und werten diese aus. Ziel ist das Erlernen einer systematischen Vorgehensweise durch Zerlegung eines Objekts in seine Bestandteile.

3. Dokumentation

Wir stellen die Ergebnisse aus Analyse und Bewertung zusammen. Dabei wird besonderer Wert auf folgende Punkte gelegt: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Struktur, Korrektheit, Nachvollziehbarkeit, Integrität / Authentizität, Objektivität

4. Präsentation

Die gewonnenen Erkenntnisse werden als PSTA auf einheitlichem Blattformat entsprechend einer Vorlage ausgearbeitet und dargestellt. In einem freien Vortrag üben Sie, Ihre Erkenntnisse Anderen zu vermitteln.

Teilnehmer: 14 Studierende, Vorpräsentation, Schlusspräsentation
Abgabe: Di., 05.07.2016 

Erstprüfer: LB Alois Juraschek, Prof. Franz Robold 
Zweitprüfer: Prof. Franz Robold, LB Alois Juraschek  
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