2010- Endangered Species | MAXIM-Kino München


Dozenten > PROF. LINN SONG
26.04.2010


Bachelorarbeit SoSe 2010
Endangered Species: The Arthouse Cinema

1. Prüfer: Prof. Linn Song
2. Prüfer: Prof. Rainer Haegele


Bearbeiterinnen:
Stephanie Murr
Carmen Sau
r

Einführung:
Das Arthouse-Cinema/Theater (Programmkino) ist eine vom Aussterben bedrohte Art. Der wirtschaftliche Druck von den Filmstudios haben das Multiplexkino mit ihren „Blockbuster-Filme" ins Leben berufen lassen, die den Kinobesuch zur Massenware und zum Einheitserlebnis eines scheinbaren Spektakel gemacht haben, an der die kleinen Kinos nur schwer „mithalten" können. Hinzu kommen der immer schnellere Fortschritt und die gleichzeitige Erschwinglichkeit moderner Technologie in Form vom DVD-Spieler und Multimedia-Theater daheim, gegen die alle Arten von Kinos zu kämpfen haben.
Die Mieten in den Innenstädten machen zusätzlich das kleine „Arthouse-Cinema" unrentabeler und demzufolge haben unabhängige FilmemacherInnen und Alternativ-FilmkünstlerInnen immer weniger Orte, wo sie Ihre Werke zeigen können, da die unabhängige Kinobesitzer vom Markt verdrängt werden. Dass das Vorführen eines Films, der Abseits des Mainstream steht, nicht einfach ist, liegt aber nicht alleine daran, dass die Kosten / Einnahme – Relation nicht stimmt, sondern auch an der Kultur drum herum (z.B., Media-, Ausgeh-, Jugend-, Alternativkultur). Eine genaue Recherche dieser Phänomene ist für dieses Projekt unverzichtbar.

Das Maxim-Kino, eins der ältesten Stadtteilkinos in München, wird als Umbau-/Umgestaltungsaufgabe dienen auf der Suche nach neuen Konzepte und damit verbundenen Räumlichkeiten. Sämtliche Räumlichkeiten des Kinos stehen als Grundgerüst und Versuchsobjekt zugleich und es wird erwartet, dass jeder BachelorkandidatIn im Rahmen dieses Projektes ein eigenes „Unterthema" entwickelt, das die/den auffordert, eine individuelle Interesse im Kontext der Innenarchitektur/Gesellschaft kritisch zu betrachten und sich mit dem Projekt zu positionieren. Gleich wichtig ist zu überlegen, wie eine/r mit dem Bestand umgeht, der nicht das optimale Komfort und Technik anbietet aber ein nicht unsympathische Zeitzeuge ist und eine Ausstrahlung und Charme hat, die durch den Besitzer Herrn Daiber über mehrere Jahrzehnt geprägt wurde.



Projektanfang:

15.März.2010


Projektende:
Anfang Juli. 2010

Leistungen:
gemäß Ankündigung